Diese Arbeit untersucht die wirtschaftliche Bedeutung einer zuverlässigen Finanzierung der Eisenbahninfrastruktur, wobei der Schwerpunkt auf Instandhaltung und Erneuerung liegt. Sie stellt eine Methodik zur Berechnung der Lebenszykluskosten für ein gesamtes Schienennetz vor, mit der sowohl einzelne Gleisabschnitte als auch die Auswirkungen auf das Gesamtbudget bewertet werden können.Die Studie analysiert insbesondere die Auswirkungen von Budgetkürzungen und unterscheidet dabei zwischen Instandhaltung und Erneuerung. Sie zeigt, dass eine Reduzierung der Erneuerungsarbeiten zwar kurzfristig Kosten senken kann, langfristig jedoch zu deutlich höheren Ausgaben führt, deren Ausgleich Jahrzehnte dauern kann. Im Gegensatz dazu bringt eine Kürzung der Instandhaltungsbudgets keine wirklichen Einsparungen – die Kosten steigen mit der Zeit und übersteigen letztendlich alle kurzfristigen Einsparungen.Eine zentrale Erkenntnis ist der unvermeidbare Zielkonflikt zwischen der Minimierung der Kosten und der Maximierung der Netzverfügbarkeit. Die wichtigste Schlussfolgerung ist eine nachdrückliche Empfehlung: Die Mittel für die Instandhaltung sollten unter keinen Umständen reduziert werden, da dies langfristig zu Mehrkosten führt.
Ausgabe: paperback
ISBN: 978-3-99161-105-9
Umfang: 194 Seiten
Sprache: Englisch
Erschienen: Juli 2026
Reihe: Monographic Series TU Graz / Railway Research, Band 8
€ 36.00
Diese Arbeit untersucht die wirtschaftliche Bedeutung einer zuverlässigen Finanzierung der Eisenbahninfrastruktur, wobei der Schwerpunkt auf Instandhaltung und Erneuerung liegt. Sie stellt eine Methodik zur Berechnung der Lebenszykluskosten für ein gesamtes Schienennetz vor, mit der sowohl einzelne Gleisabschnitte als auch die Auswirkungen auf das Gesamtbudget bewertet werden können.Die Studie analysiert insbesondere die Auswirkungen von Budgetkürzungen und unterscheidet dabei zwischen Instandhaltung und Erneuerung. Sie zeigt, dass eine Reduzierung der Erneuerungsarbeiten zwar kurzfristig Kosten senken kann, langfristig jedoch zu deutlich höheren Ausgaben führt, deren Ausgleich Jahrzehnte dauern kann. Im Gegensatz dazu bringt eine Kürzung der Instandhaltungsbudgets keine wirklichen Einsparungen – die Kosten steigen mit der Zeit und übersteigen letztendlich alle kurzfristigen Einsparungen.Eine zentrale Erkenntnis ist der unvermeidbare Zielkonflikt zwischen der Minimierung der Kosten und der Maximierung der Netzverfügbarkeit. Die wichtigste Schlussfolgerung ist eine nachdrückliche Empfehlung: Die Mittel für die Instandhaltung sollten unter keinen Umständen reduziert werden, da dies langfristig zu Mehrkosten führt.







