Eine korrekte Bewirtschaftung der Eisenbahninfrastruktur ist Voraussetzung für die heutigen Anforderungen an den Eisenbahnbetrieb. Die vorliegende Arbeit widmet sich einem vernachlässigten Aspekt des Anlagenmanagements: kurzwelligen Effekten der Schienenoberfläche. Eine Auswertung auf Makroebene zeigt, dass bereits kurzwellige Effekte mit geringen Amplituden von 0,1 mm eine beschleunigte Verschlechterung der Gleisgeometrie verursachen können. Bei kurzwelligen Effekten starker Ausprägung weist die Gleisgeometrie um 50-120% erhöhte Amplituden auf. Eine Bewertung auf Mikroebene beschreibt das Langzeitverhalten von über 2.000 Schweißstöße auf fünf Strecken. Mithilfe von vier Lastmodellen werden die Auswirkungen von Unebenheiten an Schweißstößen statistisch quantifiziert und Grenzwerte der Schädigung definiert. Abschließend werden mehrere potenzielle Strategien vorgestellt, um dem negativen Einfluss kurzwelliger Effekte entgegenzuwirken. Die Umsetzung einer oder mehrerer der beschriebenen Strategien ermöglicht eine Optimierung des Anlagenmanagements. Regime, die derzeit reaktiv, präventiv oder vorausschauend sind, können in ein proaktives Regime überführt werden, bei dem die Ursachen für ein schlechtes Systemverhalten behoben werden, bevor die Symptome sichtbar werden.
Ausgabe: paperback
ISBN: 978-3-99161-113-4
Umfang: 200 Seiten
Sprache: Englisch
Erschienen: Oktober 2026
Reihe: Monographic Series TU Graz / Railway Research, Band 10
€ 36.00
Eine korrekte Bewirtschaftung der Eisenbahninfrastruktur ist Voraussetzung für die heutigen Anforderungen an den Eisenbahnbetrieb. Die vorliegende Arbeit widmet sich einem vernachlässigten Aspekt des Anlagenmanagements: kurzwelligen Effekten der Schienenoberfläche. Eine Auswertung auf Makroebene zeigt, dass bereits kurzwellige Effekte mit geringen Amplituden von 0,1 mm eine beschleunigte Verschlechterung der Gleisgeometrie verursachen können. Bei kurzwelligen Effekten starker Ausprägung weist die Gleisgeometrie um 50-120% erhöhte Amplituden auf. Eine Bewertung auf Mikroebene beschreibt das Langzeitverhalten von über 2.000 Schweißstöße auf fünf Strecken. Mithilfe von vier Lastmodellen werden die Auswirkungen von Unebenheiten an Schweißstößen statistisch quantifiziert und Grenzwerte der Schädigung definiert. Abschließend werden mehrere potenzielle Strategien vorgestellt, um dem negativen Einfluss kurzwelliger Effekte entgegenzuwirken. Die Umsetzung einer oder mehrerer der beschriebenen Strategien ermöglicht eine Optimierung des Anlagenmanagements. Regime, die derzeit reaktiv, präventiv oder vorausschauend sind, können in ein proaktives Regime überführt werden, bei dem die Ursachen für ein schlechtes Systemverhalten behoben werden, bevor die Symptome sichtbar werden.






