Diese Publikation dokumentiert eine Master-Entwurfsübung zur Transformation eines rund 4,5 ha großen Areals in Berlin-Lichtenberg. Das Gebiet ist heute durch eine Mischung aus Bestandsbauten, Freiflächen und gewachsener Vegetation geprägt. Die Studierenden entwickelten darauf aufbauend ein Quartier, das verschiedene Wohnformen, hochwertige, Grünräume und klare Wegeführungen miteinander verbindet.
Die städtebauliche Aufgabenstellung reichte von modular strukturierbaren Neubauten bis hin zur Weiterentwicklung vorhandener Gebäude. Ergänzt wurde das Programm durch kleinteilige Gewerbenutzungen, eine Kindertagesstätte sowie einen mobilen Ergänzungsbau für eine Schule, der zugleich die Möglichkeiten zirkulärer Bauprozesse aufzeigt.
Holz spielte in der Übung eine zentrale Rolle – nicht als bloßes konstruktives Mittel, sondern als Ausgangspunkt für eine Bauweise, die präzise gefügt, ressourcenschonend und stadtverträglich ist. Die Erarbeitung tragfähiger Systeme verlangte eine Auseinandersetzung mit Bauteilorganisation, Montageprozessen und der Frage, wie seriell herstellbare Elemente zugleich architektonische Vielfalt ermöglichen können.
Die Publikation präsentiert die im Semester entwickelten Entwürfe und verdeutlicht, wie unterschiedlich auf die räumlichen, ökologischen und sozialen Bedingungen des Ortes reagiert wurde. Sie bietet Einblicke in die gemeinsame Berlinexkursion und Endpräsentation bzw. zeigt auch das von der Gruppe gemeinsam entwickelte städtebauliche Regelwerk sowie die Leitziele, die sich die Studierenden für das Quartier gesetzt haben.






