Integral Design Studio_Holz(ge)schichten

Urbane Nachverdichtung Grünanger; Sommersemester 2023

Herausgegeben von: Wolfang Tom Kaden, Bettina Gossak-Kowalski

Ausgabe: Open Access E-Book
ISBN: 978-3-99161-079-3
Sprache: Deutsch
Erschienen: März 2026
Reihe: Holzbauentwurf+

Holz(ge)schichten dokumentiert eine Entwurfsübung des Masterprogramms Architektur, in der sich 15 Studierende intensiv mit dem Grazer Quartier Grünanger auseinandersetzten. Ausgangspunkt war die Frage, wie ein historisch vielschichtiges Wohngebiet verantwortungsvoll, nachhaltig und zukunftsorientiert nachverdichtet werden kann.
Das Semester begann mit einer städtebaulichen Analyse des Bestands und seiner besonderen Geschichte: Das Areal war im 20. Jahrhundert Standort des Lagers Graz-Liebenau, später Wohnsiedlung mit hohem Aneignungspotenzial und heute ein von Transformation geprägtes Stadtfeld. Die Auseinandersetzung umfasste sowohl die räumlichen Qualitäten des Quartiers – geringe Dichte, dörfliche Maßstäblichkeit, großzügige Gärten – als auch die sozialen Bedingungen einer lange benachteiligten Nachbarschaft und die komplexe Erinnerungsschicht des Ortes.
Darauf aufbauend entwickelten die Studierenden Strategien einer nachhaltigen Nachverdichtung: Aufstockungen, An- und Zubauten, neue Hüllen, Neubauten sowie verschiedene Konzepte zu Freiräumen, Mobilität und gemeinschaftlichen Nutzungen. Zentrale Fragen waren der Umgang mit dem Bestand, der verantwortliche Einsatz von Ressourcen und die Definition einer „sinnvollen Dichte“ für ein zeitgemäßes Wohnquartier. Holz wurde dabei als primäres Konstruktionsmaterial verwendet, unterstützt durch systemisches Denken und Prinzipien industrieller Präfabrikation – vom Konzept bis zum Detail.
Die Publikation versammelt das Lehrveranstaltungsplakat, die Kurzbeschreibung des Semesterthemas, Auszüge aus den Projekten und Einblicke in die Endpräsentation. Ergänzend zeigt sie das von der Gruppe gemeinsam entwickelte städtebauliche Regelwerk sowie die Leitziele, die sich die Studierenden für das Quartier Grünanger gesetzt haben.

Holz(ge)schichten dokumentiert eine Entwurfsübung des Masterprogramms Architektur, in der sich 15 Studierende intensiv mit dem Grazer Quartier Grünanger auseinandersetzten. Ausgangspunkt war die Frage, wie ein historisch vielschichtiges Wohngebiet verantwortungsvoll, nachhaltig und zukunftsorientiert nachverdichtet werden kann.
Das Semester begann mit einer städtebaulichen Analyse des Bestands und seiner besonderen Geschichte: Das Areal war im 20. Jahrhundert Standort des Lagers Graz-Liebenau, später Wohnsiedlung mit hohem Aneignungspotenzial und heute ein von Transformation geprägtes Stadtfeld. Die Auseinandersetzung umfasste sowohl die räumlichen Qualitäten des Quartiers – geringe Dichte, dörfliche Maßstäblichkeit, großzügige Gärten – als auch die sozialen Bedingungen einer lange benachteiligten Nachbarschaft und die komplexe Erinnerungsschicht des Ortes.
Darauf aufbauend entwickelten die Studierenden Strategien einer nachhaltigen Nachverdichtung: Aufstockungen, An- und Zubauten, neue Hüllen, Neubauten sowie verschiedene Konzepte zu Freiräumen, Mobilität und gemeinschaftlichen Nutzungen. Zentrale Fragen waren der Umgang mit dem Bestand, der verantwortliche Einsatz von Ressourcen und die Definition einer „sinnvollen Dichte“ für ein zeitgemäßes Wohnquartier. Holz wurde dabei als primäres Konstruktionsmaterial verwendet, unterstützt durch systemisches Denken und Prinzipien industrieller Präfabrikation – vom Konzept bis zum Detail.
Die Publikation versammelt das Lehrveranstaltungsplakat, die Kurzbeschreibung des Semesterthemas, Auszüge aus den Projekten und Einblicke in die Endpräsentation. Ergänzend zeigt sie das von der Gruppe gemeinsam entwickelte städtebauliche Regelwerk sowie die Leitziele, die sich die Studierenden für das Quartier Grünanger gesetzt haben.